Our deepest feer - Marianne Williamson

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Our deepest fear…

Foto: © Sergey Nivens - Fotolia.com

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Dieses Gedicht habe ich neulich bei einer Weiterbildung zum ersten Mal gehört und fand es so toll, dass ich es unbedingt an dieser Stelle posten möchte.

Die meisten von uns haben schon als Kinder gelernt: „Bescheidenheit ist eine Zier“. Umso schwerer fällt es uns, unsere eigenen Stärken zu wertschätzen (der Fokus auf die Schwächen fällt uns dafür ungeheuer leicht…) und einzusetzen. Den meisten gehen dann Gedanken wie „das ist doch nichts besonderes“ durch den Kopf und schon die Vorstellung der eigenen Stärken ist ihnen irgendwie unangenehm und peinlich.  Aber was könnte unsere (falsche) Bescheidenheit bei anderen auch bewirken?

Marianne Williamson – „A return to love“

Originalversion:

„Our deepest fear is not that we are inadequate.
Our deepest fear is that we are powerful beyond measure.
It is our light, not our darkness that most frightens us.
We ask ourselves, Who am I to be brilliant, gorgeous, talented, fabulous?
Actually, who are you not to be? You are a child of God.
Your playing small does not serve the world.
There is nothing enlightened about shrinking so that other people won’t feel insecure around you.
We are all meant to shine, as children do.
We were born to make manifest the glory of God that is within us.
It’s not just in some of us; it’s in everyone.
And as we let our own light shine,
we unconsciously give other people permission to do the same.
As we are liberated from our own fear,
our presence automatically liberates others.”

Des öfteren liest man, dass dieses Gedicht von Nelson Mandela sei; nach meinen Recherchen hat er es zwar an seiner Antrittsrede 1994 verwendet, jedoch stammt es ursprünglich von der amerikanischen Autorin Marianne Williamson.

Diese deutsche Übersetzung habe ich dazu gefunden:

„Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind.
Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns: “Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, begnadet, phantastisch sein darf?”
Wer bist du denn, es nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes.
Wenn du dich klein machst, dient das der Welt nicht.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du schrumpfst,
damit andere um dich herum, sich nicht verunsichert fühlen.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes zu verwirklichen, die in uns ist.
Sie ist nicht nur in einigen von uns, sie ist in jedem Menschen.
Und wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen, geben wir unbewusst anderen
Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben,
wird unsere Gegenwart ohne unser Zutun andere befreien.“

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