„Meine Motivation“

Im Bewerbungsschreiben und auch im Vorstellungsgespräch sollte die Motivation des Bewerbers für die Position und/oder das Unternehmen kommuniziert werden. Das wissen die meisten Bewerber.

Allerdings ist mir aufgefallen, dass es bei dem Stichwort “Motivation” manchmal noch Missverständnisse und Unklarheiten gibt, welche Argumente man an dieser Stelle verwenden kann.

Um diese Motivation geht es

Die Motivation, die im Bewerbungsschreiben und im Vorstellungsgespräch vermittelt werden sollte, bezieht sich auf Deine “Arbeitsmotivation” oder Deine “berufliche Motivation”. Ein paar Beispiele (bitte immer nur sinngemäss und mit Deinen Worten verwenden):

  • … dass Du nach Freude daran hast, Deine interkulturellen Kenntnisse einzubringen und auszubauen
  • … dass Du besonders gerne Kundenkontakt hast und im Moment nur teilweise dazu die Möglichkeit hast
  • … dass Du Dich zukünftig vermehrt auf das Thema XY konzentrieren willst, weil es Dir besonders liegt oder Du Deine Erfahrungen in diesem Bereich ausbauen willst.
  • … dass Dich die Branche, in der der neue Arbeitgeber tätig ist, schon lange fasziniert…. (bitte an dieser Stelle konkret werden!)
  • … dass Du bestimmte Erfahrungen gerne in dieser Branche/Position o.ä. einbringen und so (z.B.) einen wichtigen Beitrag leisten möchtest.

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Warum Du Dir Adèle in dieser Hinsicht nicht zum Vorbild nehmen solltest!

Bei den diesjährigen Grammy Awards war Adèle die grosse Gewinnerin – mit Sicherheit voll verdient!

Etwas Magenschmerzen macht mir allerdings die Tatsache, dass sie zum wiederholten Male eine Performance abgebrochen und neu begonnen hat, weil sie mit ihrer eigenen Leistung nicht zufrieden war. Denn das zeigt, dass sie eine totale Perfektionistin ist.

Viele von uns sind solche totalen Perfektionisten (ich neige auch dazu ;-) ). Das ist toll, wenn es um Qualitätsarbeiten geht, wenn man z.B. als Finanzbuchhalterin arbeitet. Aber die Sache hat auch einen Haken: Mit dem ansteigenden Druck in unserer Gesellschaft und im Berufsleben, geraten gerade Perfektionisten immer mehr unter enormen Druck. Mit steigenden Leistungsanforderungen ist es immer häufiger notwendig, seine eigenen Qualitätsansprüche herunter zu regeln und nicht durch Mehrarbeit dieselbe Leistung, wie schon früher erbringen zu wollen. Für kurze Zeit ist das vielleicht noch möglich, aber je länger so eine Phase dauert, umso grösser wird der Stress für den einzelnen Perfektionisten. Statt den Druck auf sich selbst zu erhöhen, ist es wichtig, dass man schaut, wo man bei den gelieferten Leistungen Abstriche machen kann, um nicht unter die Räder zu geraten. Denn gerade Perfektionisten sind auch aufgrund dieses Verhaltens sehr prädestiniert für einen Burnout.

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Wie finde ich das richtige Studium oder die richtige Ausbildung?

Der unglückliche Klient

Vor einiger Zeit hatte ich einen todunglücklichen jungen Mann im Coaching. Er hatte einen Bachelor in Betriebswirtschaft gemacht, bereits einige Jahre in diesem Bereich gearbeitet und klagte nun über deutliche Stresssymptome, depressive Stimmung und grosse Unzufriedenheit im Job. Sein Ziel war es, einen neuen Job zu finden, aber er war mit seinen Bewerbungen bislang komplett erfolglos geblieben.

Eine meiner ersten Coaching-Fragen ist in solchen Fällen oftmals „Was war Ihre Motivation für diesen Studiengang?“ –  Die Antwort war sinngemäss „Das Studium war angesagt und ausserdem kann man damit gut Geld verdienen.“

Die Antwort höre ich leider sehr oft. Da wurden Ausbildungswege nicht nach Neigungen und Stärken ausgewählt sondern einfach, weil sie gerade in waren und weil man sich davon ein hohes Salär verspricht.

Aber was nicht bedacht wurde, war, was mit einer solchen Wahl verbunden ist: → weiterlesen

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