Bewerbung: «Hier kommt meine Arbeitsprobe»

Hast Du Dir schon mal Gedanken darüber gemacht, dass eine Bewerbung eine erste Arbeitsprobe ist?

Sie zeigt dem Empfänger sehr schnell auf:

  • Wie gut Du Dich mit Textverarbeitung und pdfs auskennst – wie also Deine IT Kenntnisse tatsächlich sein könnten…
  • Wieviel Sorgfalt Du in Deine Arbeit steckst (Rechtschreibfehler, Fehler im Layout etc.) – in einer Bewerbung einer Sekretärin kommt das natürlich noch viel schlechter an, als wenn sich jemand für eine Lagertätigkeit bewirbt.
  • Wie Du kommunizierst – klar und deutlich, auf den Punkt kommend oder allgemein, pauschal und ausschweifend.
  • Wie gut Du auf die Anforderungen eines potentiellen Vorgesetzten eingehen kannst:
    • Hast Du genau „zugehört“, was gesucht wird (Stellenausschreibung sorgfältig gelesen)?
    • Hast Du genau hingeschaut und den Ansprechpartner direkt angeschrieben (sofern bekannt) oder nur einfach „Sehr geehrte Damen und Herren“ geschrieben?
    • Hast Du Dir Gedanken gemacht, wie Du klar aufzeigen kannst, wie Du seine Probleme lösen könntest – oder erledigst Du Deine Arbeit einfach nach „Schema F“ (Standardbrief ohne individuell auf das Unternehmen einzugehen)?

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«Ich suche einen sicheren Job»

Bei meinen Bewerbungscoachings fällt mir immer wieder auf, dass insbesondere die etwas jüngere Klienten und Klientinnen (der Generation Y – Jahrgänge 80-99) betonen, dass sie sich einen sicheren Job wünschen. Nicht selten werden nach wie vor Grossunternehmen und Behörden von ihnen als besonders sichere Arbeitgeber eingestuft.

Aber was heisst das eigentlich? Der Wunsch nach Sicherheit ist erst mal gut nachvollziehbar: Die Zukunft wird kalkulierbar, das Einkommen und der berufliche Aufstieg scheinen vorprogrammiert, der Häuslebau kann geplant, das Auto auf Raten gekauft werden und auch Kinder können eingeplant werden.

Vermeintlich sicher

Perfekt? Nur auf den ersten Blick. Vor einigen Jahren habe ich selbst noch bei einem solchen vermeintlich „sicheren“ Arbeitgeber, einer Grossbank, gearbeitet. Es hiess lange, „wenn man sich nichts zuschulden kommen lässt, ist man praktisch unkündbar“. Leider sind diese Zeiten bei vielen Unternehmen vorbei, nicht erst seit der Finanzkrise. Ich musste miterleben, wie vielen Kollegen und Kolleginnen, die super Arbeit geleistet hatten, in kürzester Zeit gekündigt wurde. Zurück blieben geschockte Mitarbeiter, die die Welt nicht mehr verstanden und fortan erhebliche Motivationsprobleme hatten.

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9 Impulse für mehr Freude & Zufriedenheit

1 – Wer ist für Deine Freude und Deine Zufriedenheit verantwortlich?

Dein Partner? Deine Eltern? Deine Kinder? Deine Freunde? Deine Nachbarn?
Der Staat? Dein Arbeitgeber? Der liebe Gott?
Du weisst wahrscheinlich schon, worauf ich hinaus will: Verantwortlich für Deine Zufriedenheit und Dein Glück bist in erster Linie Du selbst. Das kann Dir leider keiner abnehmen.

2 – Mein Partner ärgert mich!

„Aber ich muss mich ständig über meinen Partner ärgern, weil er dies und jenes tut….“ Musst Du das wirklich? DU ärgerst DICH, nicht Dein Partner Dich. Deine Entscheidung. Wenn Du mit seinem Verhalten unzufrieden bist, dann überlege Dir, welchen Anteil Du vielleicht daran hast. Hast Du ihm je offen gesagt, was Dich an seinem Verhalten stört bzw. was Du Dir wünschen würdest? Hast Du allenfalls die Konsequenzen gezogen, wenn er sein Verhalten nicht ändert und Du nicht damit klar kommst?

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