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Pomodoro-Technik – Endlich ins Tun kommen

Egal ob Du gerade dabei bist, Dich zu bewerben oder im Job eine grössere Aufgabe stemmen musst oder zuhause ein bestimmtes Projekt im Sinn hast: Manchmal läuft es einfach nicht so richtig an und wir kommen einfach nicht ins Tun.

Zu grosse Berge und zu viele Ablenkungsmöglichkeiten

Dann steht das Ganze wie ein Riesenberg vor uns und schon allein die Vorstellung ist so erschreckend, dass wir zurückzucken und nichts machen. Und die Aufgabe aufschieben und aufschieben und aufschieben. Und da die Meisten von uns das Fokussieren durch die möglichen Ablenkungen rundum zum Teil schon verlernt haben, fallen uns solche Aufgaben immer schwerer. Es ist ja auch superleicht, sich ablenken zu lassen: Mal schnell die Mails checken, auf Facebook schauen, eine Whatsapp-Nachricht beantworten etc.

Ich kenne das auch noch vom Studium – Du ja vielleicht auch. Wenn es auf die Klausurenvorbereitung zuging, dann habe ich regelmässig meine Pflanzen schier ertränkt, weil ich sie ja eben nochmal giessen musste, bevor ich anfange – ach ja, da stand ja auch noch was in der Kochecke rum, was gespült werden musste. Oh, ich hab die Post noch nicht hereingeholt… Kommt Dir das bekannt vor? Wenn nein, dann gratuliere ich ganz herzlich, wenn ja – dann lies weiter.

Die Pomodoro-Technik als Lösung

Was ich seit einiger Zeit sehr gerne anwende und bei mir wirklich funktioniert, ist die Pomodoro-Technik. Sie wurde von einem Italiener entwickelt, der eine Küchenuhr in Tomatenform hatte, daher der Name. Und so geht’s:

  1. Du teilst Dir Deine „Bergaufgabe“ in kleine Einheiten auf: lauter kleine Pomodori.
  2. Jede Pomodoro-Einheit hat 25 Minuten plus 5 Minuten Pause. Und das machst Du nicht einfach „Pi mal Daumen“ sondern misst die Zeit exakt. Dazu kannst Du klassisch eine Küchenuhr nehmen oder eine Sanduhr oder einfach den Timer von Deinem Smartphone auf 25 Minuten setzen und starten.
  3. Und dann legst Du los und verbietest Dir für diese Zeit jegliche Ablenkung. E-Mail-Programm schliessen, eventuell das Telefon abstellen, Browerfenster mit Social Media Plattformen konsequent schliessen etc. Was auch immer Dich besonders ablenkt (Nein, auch nicht in die Küche gehen und ein Glas Wasser holen oder einen Kaffee – das machst Du auch vorher.) Du fokussierst Dich für 25 Minuten voll auf diesen einen Teil dieser Aufgabe. Nicht mehr und nicht weniger.
  4. Nach den 25 Minuten pausierst Du 5 Minuten und startest dann die nächste Pomodoro-Einheit.
  5. Nach 4 Einheiten solltest Du eine längere Pause von 15-20 Minuten machen.

Du wirst staunen, wie gut Du plötzlich vorankommst. Ich nutze auf diese Weise kleine Zeiträume zwischen Kundensitzungen oder andere Leerlaufzeiten, die ich sonst ganz schnell mal vertrödelt habe. Und ich teile mir grosse Vorhaben von Anfang an in einem Excel-Sheet in solche Pomodori auf und nehme sie mir dann Stück für Stück vor.

 

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Warum funktioniert das (für mich) so gut?

Nach 25 Minuten fühlt man sich super, weil man ein Ziel hatte und das erreicht hat. Das innere Belohnungssystem springt voll darauf an!
Die grossen Aufgaben werden „berechenbar“ und lassen sich besser nebenher erledigen. Das ist bei mir wichtig, da ich sonst neben meinem „Daily Business“ nicht weiterkommen würde.

Ich finde es einfach, wenn ich nur auf mein Excel-Sheet schauen kann und dann direkt sehe, was ich als nächstes als überschaubares „Häppchen“ erledigen kann.

Kennst Du die Technik schon? Arbeitest Du schon damit? Wie sind Deine Erfahrungen? Und wenn Du sie noch nicht kanntest und jetzt ausprobierst, schreib mir doch mal, wie Du damit klar kommst. Würde mich mega interessieren.

So, ich mache jetzt mein 5 Minuten-Päuschen und werde dann noch eine Tomate in die Fertigstellung dieses Artikels stecken.

Pomodoro-Technik - Pinterest Bild

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Photo by Andrea Riezzo on Unsplash

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