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Warum Du Dir Adèle in dieser Hinsicht nicht zum Vorbild nehmen solltest!

Bei den diesjährigen Grammy Awards war Adèle die grosse Gewinnerin – mit Sicherheit voll verdient!

Etwas Magenschmerzen macht mir allerdings die Tatsache, dass sie zum wiederholten Male eine Performance abgebrochen und neu begonnen hat, weil sie mit ihrer eigenen Leistung nicht zufrieden war. Denn das zeigt, dass sie eine totale Perfektionistin ist.

Viele von uns sind solche totalen Perfektionisten (ich neige auch dazu 😉 ). Das ist toll, wenn es um Qualitätsarbeiten geht, wenn man z.B. als Finanzbuchhalterin arbeitet. Aber die Sache hat auch einen Haken: Mit dem ansteigenden Druck in unserer Gesellschaft und im Berufsleben, geraten gerade Perfektionisten immer mehr unter enormen Druck. Mit steigenden Leistungsanforderungen ist es immer häufiger notwendig, seine eigenen Qualitätsansprüche herunter zu regeln und nicht durch Mehrarbeit dieselbe Leistung, wie schon früher erbringen zu wollen. Für kurze Zeit ist das vielleicht noch möglich, aber je länger so eine Phase dauert, umso grösser wird der Stress für den einzelnen Perfektionisten. Statt den Druck auf sich selbst zu erhöhen, ist es wichtig, dass man schaut, wo man bei den gelieferten Leistungen Abstriche machen kann, um nicht unter die Räder zu geraten. Denn gerade Perfektionisten sind auch aufgrund dieses Verhaltens sehr prädestiniert für einen Burnout.

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Was dagegen hilft: Erlaube Dir und anderen hier und da Fehler zu machen und eben nicht perfekt zu sein. Du kannst im Alltag bei Kleinigkeiten beginnen (z.B. kleine Fehler in Präsentationen und E-Mails belassen) und so Deine eigene Fehlertoleranz trainieren. Zu Deinem Erstaunen wirst Du feststellen, dass die Welt nicht gleich untergeht, wenn Du nicht alles perfekt erledigst.

Was hat das nun mit Adèle zu tun? Sie hat – wie viele Prominente – eine Vorbildfunktion. Und so wäre es schön, wenn sie sich selbst hier und da einen kleine „Imperfektion“ zugesteht. Denn so würde sie auch ihren Fans „erlauben“, nicht so perfekt sein zu müssen.

Wie ist das mit Dir? Für wen könntest Du ein Vorbild für mehr Gelassenheit sein? Wie gehst Du mit Deinem inneren Perfektionisten um? Wie schaffst Du es, Dir selbst die Erlaubnis für Fehler zu geben?

Ps.: Ich habe diesen Artikel nicht kontrollgelesen. Falls Du Fehler gefunden hast – davon geht die Welt nicht unter 😉

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